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TexteBeim Wort genommen (von Heimo Steps)(erschienen im "Sterz" 97/98, 2005 zum Thema "Glück") Hunger nach Leben (von Kurt Senekovic)Der Hunger in meiner Lebenskrise bedeutet für mich heute, überlebt zu haben. Die Stimmen, die ich damals gehört hatte, verhinderten wohl, dass Ärgeres mit mir passiert wäre. Sie sagten mir, "Wenn es dir besser geht, wirst du gut leben und du kannst dir kochen, was du möchtest". In dieser Situation konnte ich schwer daran glauben, dass mir das Leben noch eine Möglichkeit bieten würde ... Meine schöne Welt (von Brigitte Schwaiger)Irrenhaus sagt man nicht mehr. Es ist genau wie draußen, in der Nacht ist keiner da. Aber aufhängen kannst du dich auch nicht, das ist der Vorteil. Vom Stimmenhören, Pillenschlucken und Schwachsein. Fallen lassen (von Brigitte Schwaiger)Immer wieder Tagespatientin in der Baumgartner Höhe. Es ist jetzt immer öfter so, dass ich den kürzeren Weg wählen möchte, und das wäre, mich aus einem hohen Fenster zu stürzen. Der längere Weg ist, zu schreiben über mein unglückliches Leben. Depression (von Max Gad)Depression ist die Verblüffung, daß im Park die Bäume nicht verdorren. Obwohl man an ihnen vorbeizieht. Doch spürst du deutlich, daß sie dir am liebsten aus dem Wege gingen. Depression: über der Betrachtung eines Daumennagels kann ein Vormittag vergehen. Der Nachmittag, der wird dann mühsamer und länger. Depression ist Verwandlung in den, der man ist. Es gibt nichts Schlimmeres. Depression ist, wenn die Neugierde erfriert. Zu allem ein schlappes Achja. Stumpfsinnig sein, nicht aber belastbar; und stets knapp vor dem ... Vernünftig unvernünftig (von Heimo Steps)vernünftig unvernünftig nur wer traurig ist kann glücklich sein schade ...
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