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LEKTÜRE

Brief an mein Leben - Erfahrungen mit einem Burnout

„Ich war fünfzehn Jahre um die Welt gereist, hatte gearbeitet, geredet, geschrieben, akquiriert, repräsentiert, bis der Arzt kam. Im Wortsinne.“ Ein beeindruckender Lebenslauf und eine nachvollziehbare Diagnose nach 15 Jahren Rastlosigkeit: Burnout - Von Miriam Meckel, erschienen im Rowohlt Verlag.
In Brief an mein Leben beschreibt Miriam Meckel ihren Weg zurück ins Leben und beschäftigt sich endlich mit sich selbst. Sie gewährt dem Leser Einblick in ihr Innerstes und vermittelt, wie schwer es ist, Grenzen zu setzen, vor allem sich selbst. „Eingewiesen“ vom eigenen Körper in eine Klinik im Allgäu, lernt sie sich selbst wieder kennen, fängt an die Jahre ihrer Rastlosigkeit aufzuarbeiten und rückt ihren „verschobenen“ Blick zurecht.

Persönliches Fazit:

Burnout ist eine Volkskrankheit. Miriam Meckel befand sich zur Zeit ihrer Burnout-Diagnose in einer beruflichen Position, die nur ein Bruchteil der Burnout Betroffenen erreicht. Mir hat sie in vielen Passagen aus der Seele gesprochen, auch wenn man ihren Krankheitsverlauf vielleicht nicht auf sich selbst umlegen kann. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter, sei es zur Prävention oder als erster Schritt auch einmal eine persönliche Grenze zu ziehen, um Verständnis für KollegInnen zu haben. Burnout kann jeden treffen, ob man es will oder nicht. (M. Senekovic, Verein Achterbahn)


Brief an mein Leben: Erfahrungen mit einem Burnout
Autorin: Miriam Meckel

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Rowohlt; Auflage: 5 (12. März 2010)
Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3498045164
ISBN-13: 978-3498045166


Leseprobe: http://www.rowohlt.de/fm/131/Meckel_Brief.pdf


Biografische Notiz:

Miriam Meckel, geboren 1967, studierte Kommunikations- und Politikwissenschaft, Jura und Sinologie und promovierte über das europäische Fernsehen. Sie war Regierungssprecherin des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, später Staatssekretärin für Europa, Internationales und Medien. Seit 2005 ist sie Professorin für Corporate Communications an der Universität St. Gallen.
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