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TESTIMONIALS

Thomas Klein

„Durch die Journalistin Katja Beran lernte ich Kurt Senekovic vom Verein Achterbahn aus Graz kennen. Aus einem teilweise gemeinsamen Schicksal entwickelten sich eine enge Freundschaft und meine große Wertschätzung für die Arbeit der Achterbahn. Deswegen unterstützt das Unternehmen ALMDUDLER-LIMONADE A. & S. Klein GmbH & Co KG viele Projekte des Vereins. Betroffene von psychischen Erkrankungen gehören immer noch einer Randgruppe der Gesellschaft an und werden von dieser maximal toleriert. Für mich bedeutet jedoch Toleranz nur eine Art Überbrückung zur Integration oder Akzeptanz, sie sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein, denn „dulden“ heißt für mich „beleidigen“. Und gerade deswegen bewundere ich die Arbeit der Achterbahn, weil mit einer Zielstrebigkeit und Offenheit an diese Problematik herangegangen wird.
Jedenfalls empfinde ich es als ganz wichtig endlich Klartext zu sprechen: Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen einzufordern aber auch anzubieten.“

Thomas Klein, ALMDUDLER-LIMONADE A. & S. Klein GmbH & Co KG





Über Thomas Klein

Thomas Klein wurde am 01.08.1963 in Wien geboren. Nach der Volksschule besuchte er bis zu seinem 14. Lebensjahr das Jesuiten Collegium Kalksburg in Wien und anschließend das Ausbildungszentrum MODUL – Höhere Lehranstalt für Tourismus, das er 1982 als Touristik-Kaufmann mit Matura beendete. Soweit Thomas Klein sich zurück erinnern kann hatte er in seiner Jugend immer wieder melancholische Phasen, über die er aber mit niemanden reden konnte. Kurz nach der Matura trat er in das Unternehmen seines Vaters Erwin Klein, bei der Firma ALMDUDLER-LIMONADE A. & S. Klein, ein. Durch den plötzlichen Tod seines Vaters 1983, übernahmen er mit seiner Mutter und seiner Schwester das Unternehmen. Thoams Klein fühlte sich als „männliches Familienoberhaupt“ verpflichtet die Geschäftsführung gemeinsam mit seinem Onkel zu übernehmen. Eine sehr anstrengende Zeit stand ihm bevor, die ihn körperlich und auch psychisch immer wieder an seine Grenzen brachte.
Im April 1990 heiratete er seine Frau Rosa, mit der er drei gemeinsame Kinder hat - Maximilian, Lara und Alena.

Der Beginn seiner Krankheit war schleichend. Thomas Klein hatte oft das Gefühl, sich nicht zu spüren, keine positiven Gefühle entwickeln zu können und manchmal sogar zu seinen Kindern keine emotionale Bindung aufbauen zu können. Er fühlte sich alleine, verlassen und überfordert. Eine schwere Lungenentzündung zwang ihn zu einem längeren Spitals-Aufenthalt, bei dem sein Freund und Arzt Dr. Wolfgang Molnar, Arzt für Allgemeinmedizin, zusätzlich auch eine schwere Depression diagnostizierte. Er zog seine Kollegin Dr. Caroline Kunz, Ärztin für Allgemein- und psychotherapeutische Medizin, hinzu. Dies geschah im Jahr 1995 und war der Beginn einer langjährigen Behandlung mit Antidepressiva und Gesprächstherapie.
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