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AKTUELLES

28.11.2017

Runder Tisch im Grazer Rathaus: Hilfe für psychisch Kranke

Um die Situation für psychisch kranke Menschen – und damit auch für ihre Nachbarn und Angehörigen – zu verbessern, fand am Freitag, dem 24.11.2017 ein runder Tisch im Rathaus Graz statt. Der Einladung von Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (KPÖ) folgten 30 Personen der meisten Vereine - u.a. Verein Achterbahn - und Institutionen, die in diesem Feld tätig sind, sowie MitarbeiterInnen von Sozialstadtrat Kurt Hohensinner und Wohnungsstadtrat Mario Eustacchio. 

Dr. Günter Klug von der Gesellschaft zu Förderung seelischer Gesundheit (GFSG) skizzierte die Grundlagen der Pflege, Betreuung und Beratung von Menschen mit psychosozialen Problemen und psychiatrischen Erkrankungen. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchteten Kurt Senekovic vom Verein Achterbahn Graz und Jutta Dier vom Nachbarschaftsservice der Stadt Graz die Lage. Einen Überblick über die vielseitigen Angebote der Stadt gaben Norma Rieder vom Referat für Sozialplanung, Controlling und Pflege sowie Evelyne Haslauer vom Referat für Sozialarbeit und Sozialbetreuung.

Die anschließende Diskussion führte klar vor Augen, dass die Angebote zwar breit und vielfältig sind, aber der Bedarf an ihnen sehr viel höher ist. Lange Wartezeiten sind oft die Folge. Die Vereine und Initiativen leisten Großartiges, stoßen aber oft an ihre Grenzen. Hier ist die Politik gefordert. Es muss uns gelingen, bessere Strukturen zur Koordination zu schaffen, aber auch die nötigen finanziellen Mittel bereit zu stellen, die es Organisationen ermöglicht, schnell zu helfen.

Einig war man sich auch, dass beim Folgetermin im Februar 2018, zu dem Krotzer wieder einladen wird, auch die zuständigen Mitglieder der Landesregierung – Gesundheitslandesrat Christopher Drexler und Soziallandesrätin Doris Kampus – eingeladen werden sollen. (Verfasser: Stadt Graz - Gesundheit)

Foto: TeilnehmerInnen am Runden Tisch im Rathaus Graz. (c) Stadt Graz


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