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BROSCHÜREN

Ungefähr 50 % der Betroffenen mit einer psychiatrischen Erkrankung brechen selbstständig ihre Therapie ab. Daraus können nicht nur verheerende Folgen für den Patienten selbst, sondern auch viel Leid bei Angehörigen resultieren. Hinzu kommen die Folgekosten für das Gesundheitssystem und die Volkswirtschaft.

Der Verein Achterbahn, Plattform für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung, 15 Betroffene (Depression, Schizophrenie) und ein Fachberater haben in einem Workshop die Wichtigkeit der Therapietreue sowie die Gründe des Therapieabbruchs und Maßnahmen zur Verstärkung der Therapietreue erarbeitet. Die Ergebnisse sind in die Broschüre eingeflossen.

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Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Es gibt sogar Stimmen, die sagen, dass die Anzahl depressiver Menschen in unserer zivilisierten Welt zunimmt. Hier haben wir widersprüchliche Forschungsergebnisse. Was man aber tatsächlich feststellen kann, ist, dass die Belastungen des Einzelnen, aber auch der betroffenen Familien und der Gesellschaft angesichts dieser Volkskrankheit tatsächlich sehr groß sind. Die Belastungen durch die Erkrankung wirken sich unmittelbar auf das Familienund Sozialleben der Betroffenen aus, auf die Berufsfähigkeit und etwa auch auf die Fähigkeit Kinder zu erziehen. Es gibt aber auch vielschichtige andere Probleme. Depressive entwickeln häufiger Begleiterkrankungen wie Zuckerkrankheit, Herz-Erkrankungen u.a., depressive Menschen erkranken häufiger an Demenzen, sterben generell früher und weisen ein erhebliches Selbsttötungsrisiko auf.




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Diese Broschüre wendet sich sowohl an Betroffene, ExpertInnen aus Medizin, Pharmazie, Psychotherapie als auch an die im Gesundheitssystem verantwortlichen PolitikerInnen. Welche Hürden Betroffene und Behandelnde gemeinsam zu meistern haben und was sie sich dabei am meisten wünschen, haben wir für Sie zusammengefasst. Dies soll dazu dienen, fehlende Information nachzuholen, Wissen zu begründen und zum Lernen zu ermutigen. Dem Wunsch nach Aufklärung über verschiedene anerkannte Methoden der Psychotherapie wurde in dieser Broschüre entsprochen, denn: Wissen macht gesund – und wovon man nichts weiß, danach kann man auch nicht fragen!




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Ungeschminkt und unzensuriert sind auch diesmal wieder die Erfahrungsberichte von Betroffenen, sie zeigen nicht nur auf, wie unterschiedlich die Gesichter der Depressionen bzw. psychische Erkrankungen und ihre dahinter liegenden Themen sind, sie wollen auch Vorurteile abbauen, berühren, betroffen machen. Natürlich kommen auch Experten zu Wort, die uns mit ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung wertvolle Orientierungshilfen geben. Die medizinischen Texte wurden dankenswerterweise von Dr. Günter Klug, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Leiter des Psychosozialen
Dienstes Graz Ost für die „Gesellschaft zur Förderung seelischer Gesundheit“ zur Verfügung gestellt.

Jeder ist auf seine Weise etwas Besonderes und bemüht sich nach seinen Möglichkeiten, sein Leben zu meistern. In diesem Sinne wünschen wir allen betroffenen und interessierten Leserinnen und Lesern alles Gute, viel Kraft und Mut für ihren ganz persönlichen Weg. [... mehr]
„Statistisch gesehen erkranken 25 – 30 % der Bevölkerung einmal im Leben an einer depressiven Verstimmung, die schon so eine Massivität hat, dass man von einer unterstützungsbedürftigen Problematik sprechen kann.“ (Dr. Klug)

Die vorliegende Broschüre ist in Hinblick auf die optimale Unterstützung von depressiven Menschen ein erster Schritt in Richtung verbesserte Kooperation zwischen Betroffenen, ÄrztInnen, BetreuerInnen und PflegerInnen, Behörden (z. B. Bundesministerium für Gesundheit, Familie & Jugend) und dem AMS, Selbsthilfeorganisationen und Betroffenenbewegungen. Ganz bewusst wurde in der Broschüre auf Definitionen und wissenschaftliche Erkenntnisse zur Krankheit Depression verzichtet. Diese haben bereits in zahlreichen Publikationen Eingang gefunden, auf die zum Teil im Anhang verwiesen wird. Vielmehr wurde versucht, in Form eines ausführlichen Gesprächs, das die PÖD mit einem Spezialisten geführt hat und in Form von authentischen Erfahrungsberichten, ein leicht nachvollziehbares Bild der Krankheit Depression zu zeichnen. Damit sollen zum einen jene Unterstützung erhalten, die gerade eine Depression durchmachen, aber auch jene, die als Familienmitglieder, Freunde, Bekannte oder Arbeitgeber eines an Depression Erkrankten betroffen sind. [... mehr]

Focus Patient hat einen Info-Folder herausgebracht, der Tipps gibt wie sich Menschen mit psychischer Beeinträchtigung vor Gewichtszunahme durch Psychopharmaka schützen können. Ein ausgewogenes Projektteam mit Diätologin, Sportarzt und Präventivmediziner, Psychiater und Psychotherapeut sowie Betroffenen – darunter auch der Verein Achterbahn – zeichnen für den Inhalt verantwortlich.

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