achterbahn

AKTUELLES

17.11.2011

Bedeutung der Betroffenenbewegung

"Eine sehr wertvolle Ergänzung zur Behandlung depressiver Erkrankungen stellt die Selbsthilfegruppe dar. Hierdurch wird zahlreichen Betroffenen ein Zugang zur Auseinandersetzung mit der eigenen Krankheit wie auch mit den eigenen Ressourcen und Bewältigungmöglichkeiten aufgezeigt.", meint  Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Bach in der Achterbahn-Broschüre "WIR SIND ALLE BETROFFENe. DEPRESSION hat viele Gesichter".

Menschen mit depressiven Störungen brauchen rasche und kompetente Hilfe. In der Behandlung von depressiven Erkrankungen haben wir heute ein breites Spektrum von effizienten Interventionsmöglichkeiten, die von medikamentösen und psychotherapeutischen über kreativ- und soziotherpeutische Maßnahmen bis hin zu Physio- und Körper-Therapie reichen. Eine sehr wertvolle Ergänzung zur Behandlung depressiver Erkrankungen stellt die Selbsthilfegruppe dar. Hierdurch wird zahlreichen Betroffenen ein Zugang zur Auseinandersetzung mit der eigenen Krankheit wie auch mit den eigenen Ressourcen und Bewältigungmöglichkeiten aufgezeigt. Die soziale Unterstützung in der Gruppe ermöglicht depressiven Menschen einen Weg aus der Isolation, aus dem Gefühl, mit dieser Erkrankung alleine zu sein, aus der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Neben dem Gruppenerleben bietet die Selbsthilfegruppe auch einen wichtigen Beitrag zur Informationsvermittlung über die Erkrankung und über effektive Behandlungsmöglichkeiten.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Bach leitet die Abteilung für Psychiatrie & Psychosomatik am LKH Steyr.


Zur Broschüre
"WIR SIND ALLE BETROFFENe. Depression hat viele Gesichter