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AKTUELLES

08.11.2019

"All das Schöne" im Schauspielhaus Graz

„All das Schöne“ ist eine heiter-melancholische Performance zum Thema "Depression" von Duncan Macmillan. Aufführungen am 11.11.2019, 7.12.; 20:30 Uhr.


Vor einigen Jahren wurde Depression als „Volkskrankheit Nummer eins“ ausgerufen. Auch wenn Schlagworte wie „Modekrankheit“ oder „Volksseuche“ die Ernsthaftigkeit des Phänomens zunehmender depressiver Erkrankungen und Diagnosen in der westlichen Welt abzuwiegeln versuchen: Fakt ist, dass Ursachen wie Stress, Leistungsdruck, das Gefühl fehlender Selbstwirksamkeit oder Sinnlosigkeit des Daseins dazu führen, dass Menschen das Gefühl haben, ihr Leben nicht mehr bewältigen zu können. Und im schlimmsten Fall nur noch im Tod einen Ausweg sehen.
„All das Schöne“ ist eine heiter-melancholische Performance, das damit beginnt, dass ein Kind eine Liste glücklich machender Dinge für seine depressive Mutter erstellt. Das Stück stammt aus der Feder des Briten Duncan Macmillan, der spätestens mit dem Gewinn des Nestroypreises 2013 (für seine in Zusammenarbeit mit Katie Mitchell entstandene Bearbeitung von „Reise durch die Nacht“ nach Friederike Mayröcker) im deutschsprachigen Theaterraum bekannt wurde. Sein Text ist ein Plädoyer für das, was uns Mut macht im Leben. Für das, wofür es sich lohnt, jeden Tag aufzustehen. Für die Tatsache, dass es wichtig ist, die kleinen Freuden im Leben ernst zu nehmen, um nicht an den großen Problemen zu verzweifeln.
Regie führt Cara-Sophia Pirnat

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