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AKTUELLES

20.10.2022

Wichtige Akzente für seelische Gesundheit in Graz

Im Rahmen zweier kostenloser Filmvorführungen mit anschließender Podiumsdiskussion eröffnete das Gesundheitsamt der Stadt Graz in Kooperation mit dem BÖP das Thema psychische Gesundheit für die breite Öffentlichkeit


Mehr als 400 Personen insgesamt besuchten am 19.10. die beiden Filmvorführungen zum Thema psychische Gesundheit im KIZ Royal Graz. Am Vormittag wurde für Schüler:innen der Film "4 Könige" gezeigt. Im Anschluss gab es für die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit Vertreter:innen des Schulprojektes "Verrückt? Na und!" über psychische Belastungen auszutauschen.
Am Abend wurde der Film "Elling" für ein breites Publikum gezeigt. Im Anschluss fand eine Diskussionsrunde mit Expert:innen von psychosozialen Einrichtungen und der Betroffenen-Bewegung statt. Unter anderen diskutierte auch Achterbahn-Obfrau Michaela Wambacher am Podium mit.

Stigmatisierungen entgegenwirken
Beide Veranstaltungen waren ein weiterer Beitrag, um der Stigmatisierung psychischer Erkrankungen entgegen zu wirken und ein Klima zu schaffen, in dem über emotionale Belastungen und Krankheiten offen gesprochen werden kann. 
„Obwohl gerade seit der Corona-Pandemie immer mehr Menschen darunter leiden, ist es vielfach immer noch tabu, darüber zu reden oder sich professionelle Hilfe zu holen. Das muss sich ändern", betont Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer. Clemens Könczöl von der Landesgruppe Steiermark des Berufsverbands der Psychologen und Psychologinnen (BÖP) ergänzt: „Menschen mit psychischen Erkrankungen leiden neben der eigentlichen Erkrankung oft auch noch an Ausgrenzung und Intoleranz".

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v.l.n.r.:
Philipp Landgraf (pro mente Steiermark), Werner Ranacher (ORF Steiermark), Gesundheits- und Pflegestadtrat Robert Krotzer (KPÖ), Martin Urban (Wohnplattform), Michaela Wambacher (Achterbahn), Detlef Scheiber (BÖP), Günther Klug (GFSG); © Foto Fischer

 

 

 


Kooperationspartner:innen
Die Wochen der Seelischen Gesundheit, in deren Verlauf zahlreiche große und kleine Akzente stattfanden, fanden regen Zuspruch. Das Gesundheitsamt der Stadt Graz kooperierte dieses Jahr erneut mit zahlreichen Bündnispartner:innen wie dem Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen - BÖP, Achterbahn Steiermark, Pro Mente Steiermark, pro humanis, Wohnplattform Steiermark, Verein Ikemba, GO-ON Suizidpraevention Steiermark, Caritas Steiermark, alpha nova, Pflegedrehscheibe des Sozialamts, SMZ Liebenau und RosaLila PantherInnen, Omega Transkulturelles Zentrum Graz, die Gesellschaft zur Förderung der Seelischen Gesundheit (GFSG) sowie der Initiative "Verrückt? Na und!"